Schlaflosigkeit bekämpfen: wichtige Maßnahmen zum Erhalt deiner Gesundheit

Du findest abends nur schwer in den Schlaf? Du fühlst dich regelmäßig unausgeschlafen, bist tagsüber unkonzentriert und psychisch unausgeglichen? In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über die Ursachen und Folgen von Schlaflosigkeit und wie du deine Schlafqualität nachhaltig verbessern kannst.

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Schlaflosigkeit - ein Problem, unter dem viele Menschen leiden

Millionen Menschen in den westlichen Industrienationen leiden unter chronischem Schlafmangel. Dieser kann durch Einschlafprobleme ebenso verursacht werden wie durch wiederholtes Aufwachen mit Wachphasen während der Nacht. Auch frühzeitiges morgendliches Erwachen ist häufiges Anzeichen für Schlafprobleme.

Schlaflosigkeit beeinträchtigt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität, sondern gefährdet auf Dauer auch deine Gesundheit. Gesunder Schlaf verdient daher viel mehr Beachtung, als die meisten Menschen ihm schenken – auch wenn es sich dabei subjektiv betrachtet um inaktive und dadurch "vergeudete" Zeit handelt. Erholsamer Schlaf sichert die körperliche und psychische Stabilität. Dennoch nehmen Dauer und Qualität des Schlafes der Gesamtbevölkerung seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich ab.


Zu wenig Melatonin und Serotonin durch falsche Lebensgewohnheiten

Schätzungen zufolge leidet ein Viertel der Erwachsenen zumindest einmal im Leben an Schlafstörungen bzw. Schlaflosigkeit. Vor allem berufstätige Menschen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Die Ursachen sind vielfältig und können körperlicher oder psychischer Natur sein.

In den meisten Fällen sind es jedoch Einflüsse in der Schlafumgebung und falsche abendliche Lebensgewohnheiten, die die Schlafqualität negativ beeinflussen. Das Fehlen einer Abendroutine, übermäßige Lärm- und Lichteinwirkung sowie schlechte Raumluft im Schlafzimmer blockieren die Ausschüttung von Melatonin und Serotonin – der beiden Schlafhormone, die für die Müdigkeit verantwortlich sind. Übermäßiger Alkoholkonsum, Medikamenten- und Drogeneinnahme kommen als Ursachen von Einschlaf- und Durchschlafproblemen ebenfalls in Betracht.


Schlaflosigkeit als Folge von Stress und Krankheiten

Oft stecken eine psychische Erkrankung wie eine Depression, ein Burn-out, unverarbeitete Traumata oder chronische Stressbelastung im Beruf oder Privatleben hinter den Schlafstörungen. Sorgen, depressive Verstimmungen und Ängste nehmen einen direkten Einfluss auf den Hormonhaushalt. Sie begünstigen eine übermäßige Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Diese entfalten im Körper eine aufputschende Wirkung und fungieren als Antagonisten von Melatonin und Serotonin.

Auch verschiedene neurologische Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose oder das Restless-Legs-Syndrom gehen mit einer Verminderung der Schlafqualität einher. Verheerende Auswirkungen auf den Schlaf haben die Narkolepsie und die sogenannte Schlafapnoe, die mit nächtlichen Atemaussetzern einhergeht. Auch Asthma und Allergien können durch Atemprobleme während der Nachtruhe Schlafstörungen bedingen.

Erkrankungen, die chronische Schmerzzustände verursachen, wirken einer entspannten Nachtruhe ebenfalls entgegen. Menschen, die unter Fibromyalgie, Arthrose, Rheuma und anderen chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparats leiden, finden naturgemäß nur schwer in den Schlaf.


Chronischer Schlafmangel hat viele Gesichter

Der Körper nutzt den Schlaf dazu, um lebensnotwendige Zellregenerationsprozesse einzuleiten. Erhält der Organismus nicht die Möglichkeit, Zellschäden im Gewebe zu reparieren, sind gesundheitliche Probleme auf Dauer unvermeidbar.

Durch eine verminderte Ausschüttung der Schlafhormone gewinnen Cortison und Adrenalin die Überhand. Sie zirkulieren in hohen Mengen im gesamten Organismus, gelangen in alle Organe und beeinträchtigen dort die natürlichen Stoffwechselprozesse im Zellgewebe. Auf Dauer kommt es zu einer Schwächung des Immunsystems. Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden, erkranken deutlich häufiger an Infektionen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die in den letzten Jahrzehnten zunehmenden Schlafprobleme der Bevölkerung in Korrelation mit einer vermehrten Häufigkeit von Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes und Krebs stehen.

Eine einzige schlaflose Nacht entfaltet auf den Organismus dieselben Effekte wie ein Promille Alkohol im Blut. Erste deutliche Einschränkungen der motorischen Fähigkeiten zeigen sich nach zwei Tagen ohne Schlaf. Bereits nach wenigen Tagen machen sich Schlafstörungen durch Folgendes bemerkbar:

  • verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Reizbarkeit
  • psychische Verstimmungen
  • ein erhöhtes Risiko für Unfälle im Straßenverkehr und währen der Arbeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • erhöhten Blutdruck
  • Verdauungsstörungen


So kurbelst du deine Melatonin- und Serotoninproduktion an

Damit du langfristig gesund und psychisch belastbar bist, solltest du deine Schlafgewohnheiten überprüfen. Du stellst fest, dass deine Schlafqualität zu wünschen übrig lässt? Dann ist es höchste Zeit, aktiv daran zu arbeiten, um sie nachhaltig zu verbessern.

Ein problemloses Einschlafen ist die wichtigste Grundvoraussetzung für eine erholsame Nachtruhe. Wenn du jeden Abend zu einer anderen Zeit zu Bett gehst, kommt der Ablauf der Schlafphasen durcheinander. Die Zellregeneration kann nicht stattfinden. Achte daher auf regelmäßige Zeiten. Eine strukturierte Abendroutine vor dem Schlafengehen kann dir dabei helfen. Auch sportliche Betätigung und regelmäßige Bewegung können helfen, ein gesundes Gleichgewicht herzustellen.

Das Einbauen von entspannenden Ritualen fördert die Ausschüttung von Melatonin und Serotonin. Die Lichteinwirkung durch Bildschirme blockiert die Melatoninproduktion. Schalte daher Fernseher oder Tablet aus, lege das Smartphone beiseite und lies stattdessen ein Buch – Lesen entfaltet eine nachweislich einschläfernde Wirkung.

Yoga, autogenes Training oder Meditieren vor dem Schlafengehen trägt zur umfassenden Entspannung bei. Eine Tasse Tee, aus schlaffördernden Kräutern wie Melisse, Johanniskraut, Hopfen oder Baldrian zubereitet, ist wie heiße Milch mit Honig eine hervorragende Einschlafhilfe. Wenn du zu den beruflich stressgeplagten Menschen gehörst, solltest du auf ätherische Öle wie Kamille, Lavendel, Jasmin oder Zirbe zurückgreifen. Ihre stressreduzierende und entspannende Wirkung entfalten diese natürlichen Essenzen in einer Duftlampe im Schlafzimmer oder in einem warmen Vollbad. Auch gibt es eine Vielzahl an Mitteln zur Förderung von gesundem Schlaf. So findest du in jeder Apotheke Schlaf- und Beruhigungsmittel – vor allem das Sortiment an natürlichen Schlaf- und Beruhigungsmitteln der shop-apotheke.com ist sehr umfangreich.

Auch die Gestaltung deiner Schlafumgebung spielt eine wesentliche Rolle für die Schlafqualität. Diese kannst du positiv beeinflussen durch:

  • Abdunkeln des Schlafzimmers
  • Lüften vor dem Zubettgehen
  • das Aufstellen luftreinigender Pflanzen wie Aloe Vera oder Spathiphyllum
  • die Wahl einer hochwertigen Matratze


Die Bedeutung der richtigen Ernährung am Abend ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Leichte Kost ohne schwer verdauliche tierische Fette, Kohlenhydrate und Zucker fördert das Einschlafen. Tryptophan-haltige Lebensmittel wie Datteln, Bananen und Nüsse sind gesunde Snacks zum abendlichen Naschen. Tryptophan entfaltet im Körper eine ähnliche Wirkung wie das Schlafhormon Serotonin.


Die Schlafqualität verbessern - die Gesundheit nachhaltig stärken

Chronische Schlaflosigkeit macht krank, mindert die Lebensqualität und hat mitunter lebensgefährliche Folgen. Daher sollte die Schlafqualität einen hohen Stellenwert in deinem Leben einnehmen. Mit einfachen Änderungen deiner Schlafumgebung und Lebensgewohnheiten kannst du deinen Schlafstörungen nachhaltig entgegenwirken.

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